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Viren in Meeresfrüchten und weiteren Lebensmitteln
Noroviren können Magen-Darm-Erkrankungen auslösen und auch über Lebensmittel übertragen werden. Im Berichtsjahr wurden Meeresfrüchte sowie weitere Lebensmittel untersucht: In Austern und Jakobsnussfleisch gab es keinen Befund, in 1 von 42 Proben wurde Norovirus nachgewiesen.
Noroviren sind häufige Auslöser von Magen-Darm-Erkrankungen. Eine Übertragung über Lebensmittel ist möglich.
Meeresfrüchte – insbesondere Austern und Muscheln – filtern Wasser, um Nährstoffe aufzunehmen. Leben sie in verunreinigtem Wasser, können sie dabei auch Viren aufnehmen und anreichern. Das kann für Konsumentinnen und Konsumenten zum Problem werden, vor allem wenn die Produkte vor dem Verzehr nicht mehr erhitzt werden.
Im Berichtsjahr wurden 9 Proben Austern sowie 1 Probe Jakobsnussfleisch erhoben und auf Noroviren und Hepatitis-A-Viren untersucht. Die Resultate waren erfreulich: In keiner der Proben waren Noroviren oder Hepatitis-A-Viren nachweisbar.
Neben dieser Schwerpunktanalyse wurden weitere Lebensmittel im Rahmen epidemiologischer Abklärungen auf Noroviren untersucht. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 42 Proben analysiert; darunter auch Proben, die uns von anderen kantonalen Laboratorien zur Untersuchung zugeschickt wurden. In einem Fall wurden Noroviren nachgewiesen, in allen übrigen Fällen nicht.
