Der Veterinärdienst des Kantons St.Gallen begleitet und überwacht Veranstaltungen mit Tieren, darunter Anlässe wie der CSIO und die OLMA. Zudem kontrolliert er den Import und Export von Tieren sowie tierischen Produkten. Trotz erzielter Fortschritte bleibt der illegale Heimtierhandel weiterhin eine Herausforderung.
Eine zentrale Aufgabe des Veterinärdienstes des Kantons St.Gallen ist die Überwachung von Veranstaltungen mit Tieren. Einen jährlichen Höhepunkt bildet der CSIO St.Gallen im Stadion Gründenmoos. Im Bereich der Nutztiere liegt der Schwerpunkt auf der Kontrolle von Gemeinde- und Regionalviehschauen sowie von grossen, teils internationalen Ausstellungen, an denen zahlreiche Tierarten präsentiert werden. Besonders hervorzuheben sind dabei die Tier&Technik und die OLMA in St.Gallen. Auch Kleintierausstellungen und - märkte sind bewilligungspflichtig und werden ebenfalls durch den Veterinärdienst überprüft.
Ein weiterer wichtiger Tätigkeitsbereich ist die Überwachung des Imports und Exports von tierischen Lebensmitteln sowie des internationalen Handels mit lebenden Tieren, tierischen Nebenprodukten, Samen und Embryonen, insbesondere im Verkehr mit Mitgliedstaaten der EU. Während und nach der Corona-Pandemie war ein deutlicher Anstieg illegaler Heimtierimporte zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der gemeldeten und bearbeiteten Fälle bereits zum zweiten Mal in Folge klar zurückgegangen. Häufig handelt es sich um Hunde, die mit unvollständigen oder fehlenden Dokumenten in die Schweiz eingeführt wurden. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt der illegale Hundehandel weiterhin eine Herausforderung.
