Basiszahlen Bildung

Im Schuljahr 2025/26 besuchten insgesamt 64'015 Schülerinnen und Schüler in der obligatorischen Schulzeit eine öffentliche Schule, eine Sonderschule oder eine Privatschule im Kanton St.Gallen. Nachobligatorisch besuchten 2'893 Schülerinnen und Schüler ein Gymnasium und 16'322 Lernende eine Berufsfachschule. Im Herbstsemester 2025 waren 11'362 Studierende, die zum Zeitpunkt der Erlangung ihrer Studienberechtigung im Kanton St.Gallen wohnten, an einer Schweizer Hochschule für eine Aus- oder Weiterbildung eingeschrieben.

Schülerinnen und Schüler im Kindergarten und in der Primarstufe

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Kindergarten ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (T1). Im Vierjahresvergleich zeigt sich hingegen ein Anstieg von 3,7 Prozent. Auf der Primarstufe ist seit dem Schuljahr 2021/22 die Anzahl kontinuierlich gestiegen. Nach einer Abnahme der Kinder und Jugendlichen in Kleinklassen seit dem Schuljahr 2022/23, nahm die Zahl dieses Jahr wieder zu. Ausserdem wächst auch die Zahl der Kinder in Sonderschulen. Der Anteil der Sonderschülerinnen und -schüler an allen schulpflichtigen Kindern ist seit 2021/22 leicht von 2,6 auf 2,8 Prozent angestiegen.

Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe

Die Oberstufe schliesst an die Primarstufe an und dauert drei Jahre. Mit ihr endet die obligatorische Schulzeit. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler auf der Oberstufe ist seit 2021/22 kontinuierlich gestiegen. Bei den Grundansprüchen und den Kleinklassen zeigt sich 2025/26 eine leichte Abnahme gegenüber dem Vorjahr (T2). Bei den Schularten mit erweiterten Ansprüchen liegt der Mädchenanteil konstant bei über 50 Prozent, bei den Kleinklassen und Sonderschulen bei rund einem Drittel.

Schülerinnen, Schüler und Lernende in der Sekundarstufe II

Die Sekundarstufe II umfasst drei bis vier weitere Ausbildungsjahre nach der Oberstufe (Sekundarstufe I). Von den 22'320 Personen im Schuljahr 2025/26 besuchen 13,0 Prozent ein Gymnasium (T3). 73,1 Prozent der Jugendlichen befinden sich in der beruflichen Grundbildung. Bei den Gymnasien liegt der Frauenanteil in den letzten fünf Jahren konstant bei über 57 Prozent. Allgemeinbildende Schule ist bei Frauen beliebter als bei Männern, Männer machen konstant ungefähr 60 Prozent der Personen in Berufsausbildung aus. Weiter sind sie mit inzwischen 60,4 Prozent öfter in der Wirtschaftsmittelschule vertreten, am grössten ist der Unterschied in der Informatikmittelschule. Dort machen Männer 90 Prozent der Lernenden aus. Bei den Fachmittelschulen sank der Frauenanteil die letzten fünf Jahre, beträgt im Schuljahr 2025/26 aber immer noch 81,3 Prozent.

Studierende mit Wohnort Kanton St.Gallen vor Studienbeginn

Im Herbstsemester 2025 waren von den 11'362 Studierenden, die zum Zeitpunkt der Erlangung ihrer Studienberechtigung im Kanton St.Gallen wohnten, 46,5 Prozent an Universitäten und 53,5 Prozent an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen eingeschrieben (T4). Betrachtet man die Unterschiede im Vierjahresvergleich, ist die Zahl der Studierenden an den Fachhochschulen gewachsen (+2,3 Prozent), während sie an den Universitäten gesunken ist (-1,5 Prozent). Dass nur rund ein Fünftel der St.Gallerinnen und St.Galler an der Universität St.Gallen studiert, hängt mit dem eingeschränkten Fächerangebot der Universität St.Gallen zusammen.