Basiszahlen Verkehr
Die Bevölkerungszahl im Kanton St.Gallen ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Dies schlägt sich auch bei der Zahl der zugelassenen Strassenfahrzeuge und bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs nieder. Der Fahrzeugbestand ist seit 2015 allerdings stärker gewachsen als die Bevölkerung, und die Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr sind seit 2020 massgeblich von der Erholung nach der Coronapandemie geprägt.
Strassenfahrzeuge
Die Zahl der Personenwagen im Kanton St.Gallen hat zwischen 2024 und 2025 um 0,9 Prozent auf 300'092 Fahrzeuge zugenommen (T1). Bevölkerungsgewichtet ergab sich eine leichte Zunahme von 551 auf 552 Personenwagen je 1'000 Personen (+0,2 Prozent). Weiter zugenommen hat der Anteil der Personenwagen mit einem Hybrid- oder einem rein elektrischen Antrieb: Ende 2025 wiesen 28'800 Fahrzeuge einen Hybridantrieb auf (9,6 Prozent) und 15'241 einen rein elektrischen Antrieb (5,1 Prozent). Umgekehrt fahren noch 85 Prozent der Personenwagen ausschliesslich mit Benzin oder Diesel, rund 14 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2015. Insbesondere die Zahl der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge ist in diesem Zeitraum stark gestiegen: Im Jahr 2015 waren erst 329 solcher Fahrzeuge zugelassen.
Strassenverkehrsunfälle mit Personenschaden
Als Strassenverkehrsunfälle mit Personenschaden (T2) gelten Unfälle mit Verletzten oder Getöteten auf öffentlichen Strassen oder Plätzen, in die mindestens ein Fahrzeug verwickelt ist. Die Zahl der Unfälle ist von 2024 auf 2025 um 10 auf 954 zurückgegangen. Auch die Zahl der verunfallten Personen ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, und zwar um 16 auf 1'136. Bei den Unfällen kamen 13 Personen ums Leben, 8 weniger als im Vorjahr.
Beförderte Fahrgäste im kantonsfinanzierten Orts- und Regionalverkehr
Im öffentlichen Verkehr des Kantons St.Gallen ist die Anzahl beförderter Fahrgäste im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen (T3). Mit 93,0 Mio. beförderten Fahrgästen wurde das hohe Vorjahresniveau nochmals leicht übertroffen (+0,4 Prozent). Das Wachstum geht auf den Busverkehr zurück (+2,6 Prozent), während im Bahnverkehr ein Rückgang zu verzeichnen war (–3,3 Prozent). Zu beachten ist, dass Fahrgäste nach jedem Umstieg neu gezählt werden: Wer für eine Fahrt zwei Verkehrsmittel benutzt, erscheint zweimal in der Statistik.
