Basiszahlen Wirtschaft

Am Jahresende 2024 waren im Kanton St.Gallen 39'700 Betriebe aktiv, die zusammen auf ein Beschäftigungsvolumen von knapp 244'200 rechnerischen Vollzeitstellen kamen. Durch neu gegründete Unternehmen wurden zwischen 2021 und 2023 durchschnittlich 3'000 Arbeitsplätze geschaffen. Die St.Galler Unternehmen exportierten im Jahr 2025 Waren im Wert von 10,9 Mrd. Franken, während sie Waren im Wert von 9 Mrd. Franken importierten. Die kantonale Hotellerie verzeichnete im Jahr 2025 knapp 560'000 Gästeankünfte und 1,1 Mio. Logiernächte.

Wirtschaftsbranchen

Die wichtigsten Wirtschaftsbranchen im Kanton St.Gallen sind «Metalle, Maschinen, Fahrzeuge, technische Geräte», «Gesundheits- und Sozialwesen» sowie «Gross- und Detailhandel» mit jeweils 11 Prozent oder mehr Anteil am Beschäftigungsvolumen (T1). Insgesamt hat die Beschäftigung zwischen 2023 und 2024 leicht abgenommen, wobei sich der Rückgang auf den ersten und den dritten Sektor fokussierte. Die stärkste Zunahme unter den Wirtschaftsbranchen verzeichnete jeweils die Sammelkategorie «Andere» im zweiten und dritten Sektor. Die stärksten Abnahmen gab es in den Branchen «Textilien und Bekleidung», «Verkehr und Lagerei» sowie «Grundstücks- und Wohnungswesen».

Neugründungen

Die Anzahl der Unternehmensneugründungen ist im Kanton St.Gallen zwischen 2022 und 2023 leicht zurückgegangen (T2). 83 Prozent der Neugründungen entfielen auf den Dienstleistungssektor und in fast 99 Prozent aller Fälle auf Kleinstbetriebe mit bis zu vier Arbeitsplätzen. Im Zeitraum 2021 bis 2023 wurden im Kanton jährlich durchschnittlich 3'000 Arbeitsplätze durch Neugründungen geschaffen.

Aussenhandel

Die Handelsbilanz des Kantons St.Gallen liegt im Jahr 2025 mit 1,9 Mrd. Franken im Plus (T3). Die stärksten Handelsbeziehungen bestehen mit europäischen Ländern, wobei hier die Handelsbilanz insgesamt negativ ausfällt. 76 Prozent aller Importe stammen aus EU- und EFTA-Ländern sowie dem Vereinigten Königreich. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner, sowohl bei den Aus- als auch bei den Einfuhren. 17 Prozent aller Exporte gehen in die USA, 6 Prozent nach China.

Angebot und Nachfrage Hotellerie

Das Bettenangebot der Hotel- und Kurbetriebe im Kanton St.Gallen hat 2025 um 100 Betten abgenommen (T4). Hinsichtlich der Nachfrage war 2025 hingegen ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Die Zahl der Gästeankünfte und der Logiernächte nahm gegenüber dem Vorjahr um 0,7 bzw. 0,6 Prozent zu und erreichte damit fast wieder die Rekordwerte des Jahres 2023. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug weiterhin 2,0 Nächte, was zu einer Auslastung der vorhandenen Betten von 31 Prozent führte.

Gästeherkunft Hotellerie

Wichtigster Markt der St.Galler Hotellerie sind die einheimischen Gäste, auf die im Jahr 2025 63 Prozent der Logiernächte entfielen (T5). Etwas angestiegen ist der Anteil der ausländischen Gäste. Der Anteil der deutschen Gäste, die mit Abstand für die meisten aller ausländischen Logiernächte sorgen, hat sich seit 2022 auf einem Niveau von 15 Prozent stabilisiert.