Mikrobiologie von Trockenfrüchten und Nüssen
Trockenfrüchte und Nüsse können während Anbau und Ernte kontaminiert werden. Da sie meist ohne Erhitzung verzehrt werden und kein keimreduzierender Prozessschritt erfolgt, kann dies ein Risiko darstellen. Ziel war die Prüfung der mikrobiologischen Qualität im Schweizer Detailhandel.
Im Schweizer Detailhandel gibt es eine grosse Auswahl an Trockenfrüchten und Nüssen. Für diese Kampagne wurden unter anderem Walnusskerne, Mandelkerne, Pecannüsse, Paranusskerne, Haselnüsse und Pistazien sowie getrocknete Früchte wie Aprikosen, Datteln, Feigen, Maulbeeren und Pflaumen erhoben. Zusätzlich wurden Kichererbsen und Sonnenblumenkerne sowie Mischungen aus den genannten Produkten untersucht. Insgesamt wurden 31 Proben analysiert.
Die Proben wurden mikrobiologisch untersucht. Dabei wurden sowohl pathogene Keime als auch Hygieneindikatoren beurteilt. Die Ergebnisse zeigten ein erfreuliches Bild: Alle untersuchten Proben hielten die gesetzlichen Richtwerte ein, und es wurden keine mikrobiologischen Verunreinigungen nachgewiesen.
