St.Gallen – ein verlässlicher Nachbar
Der Kanton St.Gallen setzt sich für eine starke und vernetzte Region ein. Er baut die Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen weiter aus. So soll sich die Region stärker profilieren und ihr gemeinsames Potenzial besser nutzen können.
Wirtschaftsstandort Internationaler Bodenseeraum – The Lake to B.
Die Regierungschefs der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) reisten im Jahr 2025 nach Brüssel. Dort tauschten sie sich mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission zu aktuellen europäischen, aber auch globalen Herausforderungen und Zukunftsfragen aus. Im Fokus stand dabei die Bodenseeregion als eine der dynamischsten und leistungsstärksten Regionen Europas.
Ein Thema der Gespräche waren die notwendigen Rahmenbedingungen für die klimaneutrale Transformation der Industrie im Bodenseeraum. Diskutiert wurden unter anderem grenzüberschreitende Infrastrukturen, Optionen für eine raschere Anbindung der Bodenseeregion an das europäische Wasserstoff-Kernnetz sowie die Chancen durch bessere internationale Zusammenarbeit der Innovationsnetzwerke.
Im Zuge des Austauschs zum Thema Wirtschaft, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Bodenseeregion präsentierte die IBK ihre neue grenzüberschreitende Kampagne zum Wirtschaftsstandort Internationaler Bodenseeraum. Der Kanton St.Gallen und die IBK-Partner wollen mit der gemeinsamen Initiative die Grenzregion als prosperierenden Wirtschaftsraum mit einem starken High-Tech-Sektor und hoher Innovationsdichte im europäischen Vergleich sichtbar machen.
Die Alpenregion ist stark vom Klimawandel betroffen. Umso wichtiger ist ein gemeinsames Vorgehen. Die St.Galler Regierung setzt sich deshalb grenzüberschreitend für eine effiziente, sichere und saubere Energieversorgung ein.
Der Kanton St.Gallen treibt gemeinsam mit dem Land Vorarlberg das Energieprogramm der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) voran. Ziel ist eine nachhaltige und sichere Energiezukunft, die Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Klimaschutz verbindet.
Im Berichtsjahr beteiligte sich der Kanton an der Organisation des ersten Energieforums der Arge Alp in Bregenz. Im Zentrum stand das Thema «Ausbau von Fotovoltaik» und eine Besichtigung im Bereich der Bodenseewassernutzung zur Wärmeversorgung in Bregenz. Der Kanton St.Gallen engagiert sich aktiv für eine resiliente, sichere und nachhaltige Alpenregion, die zeigt, wie europäische Zusammenarbeit konkret wirkt.
Internationale Bodensee-Konferenz (IBK)
Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) neues Fenster ist die gemeinsame Plattform der Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Sie bildet den Kern eines breit gefächerten Netzwerks der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion.
Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp)
Der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) neues Fenster gehören zehn Länder, Provinzen, Regionen und Kantone der Staaten Österreich, Deutschland, Italien und Schweiz an. Die Mitglieder aus der Schweiz sind St.Gallen, Tessin und Graubünden; aus Deutschland: Bayern; aus Österreich: Salzburg, Tirol und Vorarlberg; aus Italien: Trentino, Südtirol und die Lombardei. Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 steht die Arge Alp für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, wenn es um Anliegen des Alpenraums geht.
Bediente Schwerpunktziele
Schwerpunktziel 1:
Standortattraktivität und Innovationskraft erhöhen neues Fenster
Schwerpunktziel 4:
Funktionale Strukturen und Dialog fördern neues Fenster
