Staatskanzlei
Die Staatskanzlei hat im Jahr 2025 Grundsteine für die Zukunft gelegt. Sie koordinierte die Erarbeitung der Schwerpunktplanung 2025–2035, ebnete den Weg für digitales Unterschriftensammeln und analysierte, wie die Verwaltung Künstliche Intelligenz einsetzen könnte. Bei der Vernehmlassung zum Paket Schweiz–Europäische Union setzte sich die Staatskanzlei für langfristig stabile Beziehungen mit der EU ein.
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Ausblick
Das Jahr 2026 steht für die Staatskanzlei im Zeichen der Umsetzung nach einer intensiven Planungs- und Analysephase in den vergangenen Jahren. Unsere vier Schwerpunkte treiben die Modernisierung und Digitalisierung der Staatsverwaltung voran.
Umsetzung der Schwerpunktplanung 2025–2035
Die Staatskanzlei koordiniert die Umsetzung der Schwerpunktplanung 2025–2035. Im Fokus stehen Massnahmen, bei denen wir entweder die Federführung innehaben oder als strategische Schnittstelle fungieren.
Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI)
Die Erkenntnisse der Potenzialanalyse in ein konkretes Umsetzungsprogramm zu überführen, ist Aufgabe der Koordinationsstelle Digitale Transformation und KI. Diese stellt auch die Zusammenarbeit unter den involvierten Dienststellen im Kanton und bei den Gemeinden sicher. Im Fokus stehen die Einführung von GenKI in den Verwaltungsprozessen, die Erarbeitung einer Datenstrategie sowie die Entwicklung eines Aus- und Weiterbildungsprogramms für alle Stufen. Die Abstimmung mit anderen Kantonen ermöglicht, Synergien zu nutzen und Ressourcen zu bündeln.
Ausbreitung Strategische E-Government Basisservices (STREBAS)
Nach der erfolgreichen Einführung von Basisdiensten wie E-Login, E-Signatur und E-Payment steht im Jahr 2026 die Skalierung dieser Services im Vordergrund. Das Projekt E-Zustellung soll den (rechts-)sicheren und medienbruchfreien digitalen Datenaustausch zwischen Bevölkerung und Verwaltung ermöglichen. Dazu wird im Jahr 2026 dem Kantonsrat eine Teilrevision des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRP) zugeleitet.
IT-Zielbild 2030: Neue Organisations- und Steuerungsmodelle
Auf Basis der Situationsanalyse werden im Jahr 2026 konkrete Varianten für die zukünftige Organisation der IT von Kanton und Gemeinden erarbeitet. Die digitale Infrastruktur und die entsprechenden Kompetenzen müssen den steigenden Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und föderale Zusammenarbeit gerecht werden. Die Staatskanzlei moderiert diesen Prozess.
