Sicherheits- und Justizdepartement
Das oberste Führungsteam des Sicherheits- und Justizdepartementes ist seit Anfang 2025 wieder komplett und hat sich mittlerweile erfolgreich etabliert. Der nächste wichtige Schritt ist die Umsetzung der neuen strategischen Ziele des Departementes. Diese wurden in einem mehrstufigen Prozess mit dem obersten Kader erarbeitet und werden ab dem 1. Quartal 2026 in der Organisation verankert.
Der Ausbau von Sicherheit und Krisenfestigkeit als Ziel der strategischen Schwerpunktplanung – dafür trägt das SJD die Hauptverantwortung. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der wir in Freiheit und Sicherheit leben und unsere Grundrechte ausüben können.
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Neue Leiterin des Amtes für Justizvollzug
Barbara Looser Kägi ist neue Leiterin des Amtes für Justizvollzug. Sie trat per 1. Februar 2025 die Nachfolge von Barbara Reifler an. Seit 21 Jahren ist sie für das Sicherheits- und Justizdepartement tätig. Sie kennt sowohl die strategische als auch die operative Ebene des Amtes für Justizvollzug ausgezeichnet und ist für diese Amtsleitung die optimale Besetzung mit einer starken Führungspersönlichkeit.
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Ausblick
In der neuen Schwerpunktplanung der Regierung wird das Sicherheits- und Justizdepartement insbesondere mit dem Ziel «Sicherheit und Krisenfestigkeit ausbauen» neues Fenster wahrnehmbar. Das Departement will dieses Ziel in den nächsten fünf Jahren weiterentwickeln, u.a. mit Leuchtturmprojekten wie dem Interventionszentrum St.Margrethen, der kantonalen Strategie zum Schutz der kritischen Infrastrukturen sowie der kantonalen Bevölkerungsschutzstrategie.
Auch die St.Galler Stimmbevölkerung unterstützt diese Bestrebungen. Am 30. November 2025 hat sie dem gemeinsamen Stützpunkt des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und der Kantonspolizei in St.Margrethen klar zugestimmt. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem BAZG und der Kantonspolizei ist für die Sicherheit in der Grenzregion von grosser Bedeutung. Sie trägt dazu bei, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und abzuwenden. Die Bauarbeiten beginnen 2026, der Bezug ist im Jahr 2030 geplant.
Die Regierung will mit einer für den Kanton massgeschneiderten Strategie den Schutz kritischer Infrastrukturen (SKI) stärken. Im November 2025 haben sich rund 100 SKI-Akteure in St.Gallen ausgetauscht. Ihre Inputs fliessen in die Erarbeitung der kantonalen SKI-Strategie ein. Als übergeordnetes Dach wird zudem eine kantonale Bevölkerungsschutzstrategie erarbeitet, deren Initialisierung im Frühling 2026 erfolgt.
Weitere Akzente wird das Sicherheits- und Justizdepartement mit dem Bericht «Polizeiliche Sicherheit im Kanton St.Gallen» setzen. Der Bericht gelangt 2026 ins Parlament. Er zeigt auf, wie das Departement mit der Kantonspolizei die Sicherheit im Kanton ausbauen will.
Seit Mitte 2024 befasst sich das Departement zudem mit einer Totalrevision des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege. Das Projektteam hat seine Arbeiten im Dezember 2025 aufgenommen und wird sich auch 2026 intensiv damit beschäftigen.
Ebenfalls wird im neuen Jahr die Totalrevision des Polizeigesetzes angestossen.
