Gymnasium der Zukunft: Start steht bevor
Nach Jahren der Arbeit steht eine Zeitenwende im Gymnasium an: Die erste, grundlegende Reform seit fast 30 Jahren wird Wirklichkeit.
Im August 2026 starten die ersten Jugendlichen im neuen gymnasialen Ausbildungsgang, dem «Gymnasium der Zukunft». Sie haben ein neues Aufnahmeverfahren durchlaufen, werden nach neuer Stundentafel und neuem Lehrplan unterrichtet. Es ist die erste, grundlegende Überarbeitung des gymnasialen Ausbildungsgangs seit den 1990er-Jahren.
Die neue Ausbildung wird vorerst an drei von fünf staatlichen Gymnasien angeboten. Die Kantonsschulen Wattwil und Heerbrugg starten im Jahr 2027. Bauarbeiten und Unsicherheiten bei der Stundenplanung führen zu diesem gestaffelten Start.
beträgt die Maturitätsquote im Kanton St.Gallen.
3‘862 Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr 2025/2026 eines der fünf staatlichen Gymnasien im Kanton St.Gallen. Mit fast 1‘300 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten – ohne die Schülerinnen und Schüler des Untergymnasiums mitzuzählen – ist die Kantonsschule am Burggraben St.Gallen das grösste Gymnasium des Kantons. Die gymnasiale Maturität berechtigt zum Studium an allen universitären Hochschulen der Schweiz ohne zusätzliche Aufnahmeprüfung.
Ein attraktives und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot ist zentral für die Standortattraktivität und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Die Erhöhung der Zahl der Maturitäten gehört deshalb zur Schwerpunktplanung 2025–2035 der Regierung (Massnahme 4). neues Fenster Die gymnasiale Maturitätsquote im Kanton St.Gallen lag zuletzt im Dreijahresmittel bei 16,2 Prozent. Schweizweit liegt die Quote bei 23,2 Prozent.
Alle Infos zum Gymnasium der Zukunft:
Bediente Schwerpunktziele
Standortattraktivität und Innovationskraft erhöhen neues Fenster
