Varia
Kurzberichte aus dem Gesundheitsdepartement.
St.Gallerinnen und St.Galler fühlen sich wohl
86 Prozent der St.Gallerinnen und St.Galler schätzen ihre Gesundheit als gut oder sehr gut ein. Dieses Ergebnis liefert der neue kantonale Gesundheitsbericht, der auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2022 basiert. Gleichzeitig macht der Bericht deutlich, dass psychische Belastungen, Schlafstörungen, körperliche Beschwerden oder Einsamkeit weit verbreitet sind – Themen, auf die mit Massnahmen gezielt reagiert werden kann
Medical Master soll langfristig gesichert werden
Der Kanton setzt sich dafür ein, dass die Masterausbildung in Humanmedizin auch über das Jahr 2030 hinaus am Standort St.Gallen weitergeführt wird. Eine Übergangslösung mit der Universität Zürich (UZH) ist bis 2030 gesichert. Die Regierung lancierte im März 2025 das Projekt «Weiterführung des Medical Masters in St.Gallen». Ziel ist es, gemeinsam mit relevanten Partnern – insbesondere der UZH – ein langfristiges Ausbildungsmodell zu entwickeln. Denn der Masterstudiengang hat sich bewährt: Die Nachfrage ist hoch, die Ausbildung etabliert und viele Absolventinnen und Absolventen bleiben der Ostschweiz erhalten – ein wichtiger Beitrag zur regionalen Gesundheitsversorgung.
Drug Checking in St.Gallen eingeführt
Im St.Galler Kulturlokal KUGL wurde im März 2025 erstmals ein «Drug Checking» durchgeführt. Das Projekt ermöglichte es Personen, die illegale psychoaktive Substanzen konsumieren, ihre Produkte anonym und kostenfrei testen zu lassen. Problematische Substanzen, zum Beispiel Fentanyl, können so identifiziert und Konsumierende gewarnt werden. Das Angebot wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern genutzt und positiv bewertet.
Förderung der Ausbildung im Pflegebereich gestartet
Die Ausbildungsoffensive im Pflegebereich im Kanton St.Gallen zeigt ein positives Bild. Die Ausbildungsverpflichtungen sind umgesetzt und zeigen zunehmend Wirkung. Die Zahl der Studierenden entwickelt sich positiv: Für den Studienbeginn im Herbst 2024 und im Frühling 2025 wurden fast 3,5 Mio. Franken an Unterstützungsbeiträgen gesprochen, wobei insbesondere der Bereich Tertiär B stark nachgefragt war. Zudem erhielten die Ausbildungsbetriebe insgesamt fast eine halbe Million Franken. Die sechs Ausbildungsverbünde wurden mit insgesamt 93'000 Franken unterstützt. Alle weiteren Informationen zu den Massnahmen finden sich unter www.pflegeinitiative.sg.ch neues Fenster
Gesundheitsdepartement für Pflegeheime zuständig
Seit dem 1. Januar 2025 ist das Gesundheitsdepartement für die Pflegeheime im Kanton St.Gallen zuständig. Regierungsrat Bruno Damann besuchte gemeinsam mit dem Dienst für Pflege und Entwicklung rund 30 Pflegeheime, um sich vor Ort ein umfassendes Bild zu machen und die Anliegen von Institutionsleitungen, Bewohnenden und Pflegenden aufzunehmen. Insgesamt zeigt sich ein positives Bild der Pflegeheime und das Departement freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.
Spezialpflege auf Kurs
Im November 2024 hat die Bevölkerung des Kantons St.Gallen deutlich Ja gesagt zur Finanzierung der Spezialpflege. Im Jahr 2025 hat das Departement das neue Angebot vorbereitet. Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan: Ab Sommer 2026 sollen sich Institutionen für eine Leistungsvereinbarung in der Spezialpflege bewerben können. Geplant ist, dass die Finanzierung ab 1. Januar 2027 startet – ein wichtiger Schritt für eine moderne und bedarfsgerechte Versorgung im Kanton St.Gallen.
Versorgung in ausserordentlichen Lagen sicherstellen
Grossereignisse und Katastrophen kommen selten vor, sind aber mit einem grossen Schadensausmass verbunden. Eine zweckmässige Vorsorgeplanung sowie die Klärung von Aufgaben und Zuständigkeiten sind unerlässlich. Die Rahmenbedingungen zur Sicherstellung der sanitätsdienstlichen Rettungs- und Gesundheitsversorgung in besonderen und ausserordentlichen Lagen sind im neu überarbeiteten GRAL-Konzept festgelegt. Das Gesundheitsdepartement hat das neue Konzept auf den 1. Januar 2026 in Kraft gesetzt.
