Mountainbike-Strategie setzt auf Respekt

Mountainbiken wird immer beliebter. Die Mountainbike-Strategie setzt die Leitplanken für die Entwicklung. Gegenseitige Rücksichtnahme, Respekt und Koexistenz bilden die Grundlage.

Ob Landwirtschaft, Forst, Jagd, Wandern, Mountainbiken – die Natur wird vielseitig genutzt. Damit der Mountainbike-Sport den Tieren, Wäldern und Wiesen nicht schadet, muss er gesteuert werden. Dieses Ziel verfolgt die Mountainbike-Strategie des Kantons St.Gallen.

Das Bau- und Umweltdepartement erarbeitete zusammen mit dem Volkswirtschaftsdepartement eine Strategie, welche die Entwicklung des Breitensports Mountainbiken lenken soll. Zwei Begleitgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Ämter, der Regionen und Gemeinden arbeiteten an der Strategie mit.

Ein attraktives Mountainbike-Netz führt dazu, dass die Sportlerinnen und Sportler auf den offiziellen Routen bleiben und nicht abseits der klassierten Wege durch die unberührte Natur fahren. Die Routen sollen durchgehend sein, damit von zuhause aus gestartet werden kann und möglichst keine Anreisewege anfallen.

Koexistenz als Schlüssel zum Erfolg
Zum Mountainbike-Netz gehören auch Wanderwege. Diese Koexistenz von Wandernden und Mountainbikenden setzt Respekt und Rücksichtnahme voraus. Informationstafeln sollen alle Beteiligten sensibilisieren.

Mountainbikerinnen und Mountainbiker teilen sich die Wege nicht nur mit Wandernden. Auch Forst- und Landwirtschaft ebenso wie Jägerinnen und Jäger nutzen den Wald. Und nicht zuletzt brauchen Wildtiere und Pflanzen ihren geschützten Raum.

Um diesen vielen und unterschiedlichen Anspruchsgruppen gerecht zu werden, setzte das Bau- und Umweltdepartement gemeinsam mit dem Volkswirtschaftsdepartement in den Jahren 2023 und 2024 jeweils ein Sounding Board ein. Im Jahr 2024 folgte die Vernehmlassung. Im Sommer 2025 stimmte der Kantonstrat dem Vorschlag der Regierung ohne Gegenstimme zu.